Rechtsinfo - Medizinrecht



Zahnschema und ?bliche K?rzel f?r Befund und Behandlungsplan


von:  RA Hans-Georg K?nig, M?nster
- Fachanwalt f?r Medizinrecht -


Das Erwachsenengebiss hat – unter Einschluss der Weisheitszähne (lat. dens sapientiae) – 32 Zähne, das Milchgebiss (lat. dens decidui) besteht aus 20 Zähnen.

 

Man unterscheidet zwischen Schneidezähnen (lat. inzisiv), Eckzähnen (lat. canius), kleinen Backenzähnen (lat. prämolaren) und Mahlzähnen (lat. molaren)

 

Schematisch sieht das bleibende Gebiss wie folgt aus:

 

 

 

L

18   17   16   15   14   13   12   11

21   22   23   24   25   26   27   28

 

 

R

 

 

48   47   46   45   44   43   42   41

 

31   32   33   34   35   36   37   38

 

 

 

Wenn also beispielsweise Ihr Zahnarzt von Z 12 spricht, handelt es sich um den 2. (Vorder-)Zahn oben rechts.

 

Etwa auf den Heil- und Kostenplänen für die Krankenkassen oder in der Behandlungskartei werden bestimmte Kürzel von den Zahnärzten verwandt, die folgende Bedeutung haben:

 

Bezüglich Befund

 

a          =   Adhäsivbrücke (Anker, Spanne)

b          =   Brückenglied

e          =   ersetzter Zahn

ew        =   ersetzter, aber erneuerungsbedürftiger Zahn

f           =   fehlender Zahn

i           =   Implantat mit intakter Suprakonstruktion

ix         =   zu entfernendes Implantat

k          =   klinisch intakte Krone

kw        =   erneuerungsbedürftige Krone

pw        =   erhaltungswürdiger Zahn mit partiellen Substanzdefekten

r           =   Wurzelstiftkappe

rw         =   erneuerungsbedürftige Wurzelstiftkappe

sw        =   erneuerungsbedürftige Suprakonstruktion

t           =   Teleskop

tw         =   erneuerungsbedürftiges Teleskop

ur         =   unzureichende Retention

ww       =   erhaltungswürdiger Zahn mit weitgehender Zerstörung

x          =   nicht erhaltungswürdiger Zahn

)(          =   Lückenschluß

 

 

Bezüglich Behandlungsplan

 

A          =   Adhäsivbrücke (Anker, Spanne)

B          =   Brückenglied

E          =   zu ersetzender Zahn

H          =   gegossene Halte- und Stützvorrichtung

K          =   Krone

M         =   Vollkeramische oder keramisch voll verblendete Restauration

O         =   Geschiebe, Steg etc.

PK       =   Teilkrone

R          =   Wurzelstiftkappe

S          =   Implantatgetragene Suprakonstruktion

T          =   Teleskopkrone

V          =   vestibulare Verblendung

 

 

Eine allgemein verständliche mit zahlreichen Abbildungen versehene Einführung in die Zahlheilkunde findet sich bei: Hanns-W. Hey, Gesunde Zähne, Piper Verlag GmbH München, 1986.

 

eingestellt am: 05.03.2008